30 Jahre Heimatverein Bonn-Oberkassel e.V


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Hier folgen in Zukunft weitere wichtige Beiträge zu Exponaten.


Inhalt


Historische Postkarten vom Siebengebirge

Ein Stück Geschichte erzählt eine ganz besondere Postkarte vom Naturpark Siebengebirge, die ab sofort beim Verschönerungsverein für das Siebengebirge (WS) erhältlich ist: Das schwarz-weiße Reliefbild zeigt alle sieben Berge mit ihren Namen und Höhenangaben, außerdem die wichtigsten Wege und Straßen durch den Naturpark sowie besonders markante Punkte. Eingezeichnet ist
sogar noch die Zahnradbahn auf den Petersberg, die von 1888 bis 1958 Besucher zum Gästehaus hinauf beförderte. Bei der Postkarte handelt es sich um den Nachdruck einer Mitgliedskarte des Vereins aus dem Jahr 1963. Sie ist erhältlich beim VVS an der Poppelsdorfer Allee 17 in Bonn, Telefon 0 22 8/21 30 06.

© Verschönerungsverein für das Siebengebirge (VVS);
REPRO: Webmaster Heimatverein Bonn-Oberkassel e.V.

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Schautafel "Steiner Häuschen" am Sportplatz

Reste einer mittelalterlichen Burganlage, deren Anfänge in das 10. Jahrhundert zurückreichen. Ende des 12. Jahrhunderts im Besitz der Grafen von Molbach (Maubach). Die Gräfin Alveradis von Molbach schenkte vor 1210 das Oberkasseler Anwesen „Haistilberg" der Zisterzienserabtei Heisterbach. Nach einem Bericht des Caesarius von Heisterbach (Dialogus miraculorum IV/21) wurde der Turm der Anlage um das Jahr 1217 durch Blitzeinschlag zerstört. Danach nicht wieder aufgebaut.

Im Rahmen des Neubaus der EB 42 wurden in den Jahren 1077-1980 die Reste eines 20 x 11 mtr. großen Wohnturms mit einer starken, bergseitig liegenden Vorburg vom Rheinischen Amt für Denkmalpflege aus-gegraben. Um eine weitere Zerstörung der Ruine zu verhindern, hat die Stadt Bonn die freigelegten Überreste des Wohnturms in den Jahren 1985-1986 restaurieren lassen und 1988 diesen Weg nach historischem Vorbild neu angelegt.

Bild folgt.

Diese Tafel wurde im Jahre 1990 vom Heimatverein Bonn-Oberkassel e.V. errichtet.
Tafel an der Burg: Steinerhäuschen - Reste einer befestigten Anlage, deren Anfänge bis in das 10. Jahrhundert zurückreichen. 1210 im Besitz des Klosters Heisterbach. Um 1217 durch Blitzschlag zer-stört und nicht wieder aufgebaut. 1977-1986 ausgegraben und restauriert.

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Schautafel "Am Stingenberg"
Fundstelle der Oberkasseler Steinzeitmenschen

Im Februar 1914 entdeckten Steinbrucharbeiter etwas oberhalb dieser Stelle in einer Höhe von 90 m über Meeresspiegel (Meßtischblatt 5209, Siegburg, r - 25.83055; h - 56.20540) ein Grab aus der jüngeren Altstein-zeit (ca. 12 000 v. Chr.). In einer mit Rötel gefärbten Schicht lagen unter Basaltplatten die Skelette eines über 50 Jahre alten Mannes, einer ca. 30 jährigen Frau und die Überreste eines Hundes. Dieser Hund gilt heute als eines der ältesten Haustiere der Welt.
Ferner fanden sich verschiedene Tierreste und zwei kleine geschwärzte Kunstgegenstände.

Das Doppelgrab von Oberkassel ist das einzige seiner Art im Rheinland und noch immer der bedeutendste Fund aus der jüngeren Steinzeit in Deutschland. Dem Volksschullehrer Franz Kissel ist es zu verdanken, daß die hier gefundenen Überreste der „Oberkasseler Menschen" unversehrt dem Rheinischen Landesmuseum zur Aufbewahrung übergeben werden konnten.

Bild folgt.

Der Heimatverein Bonn-Oberkassel e.V. hat diese Tafel mit Unterstützung der Stadt Bonn anläßlich der 2000-Jahr-Feier 1989 und zum 75. Jahrestag der Entdeckung der Oberkasseler Steinzeitmen-schen errichtet.

Mehr zu diesem Thema finden Sie unter dem folgenden Link | Die Ausstellung
(Rubrik: Oberkasseler Mensch)

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